T5C5
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Nach der UdSSR, Polen, der DDR, Rumänien und Ägypten wurde auch Ungarn ein Abnehmer von Tatra-Straßenbahnwagen. 1978 entstanden zwei Prototypen T5C5 mit den Nummern 4000 und 4001. Die Probefahrten wurden in Prag durchgeführt, die Fahrzeuge kamen noch 1978 nach Budapest. In der Konstruktion unterscheiden sich diese Wagen von allen anderen bisher entwickelten Tatra-Wagen. Anstelle eines Accellerators oder einer Thyristorsteuerung besitzen diese Tw einen vielstufigen Nockenschalter, statt mit einem Fußpedal erfolgt die Steuerung mit einem Handhebel. Ansonsten weisen die Wagen einen Fahrerstand und je drei Türen pro Wagenseite auf. Es können somit Einrichtungs- oder Zweirichtungszüge in Zugsteuerung mit bis zu drei Einheiten gebildet werden. Zwischen 1978 und 1984 wurden insgesamt 322 T5C5 nach Budapest geliefert. Sie erhielten dort die Nummern 4000 - 4171 und 4200 - 4349. Nach rund 20jährigem Betrieb der T5C5 mit der konventionellen Steuerung und Ausstattung beginnen die Verkehrsbetriebe in Budapest mit einem umfangreichen Modernisierungsprogramm für 80 Wagen. Die Fahrzeuge erhalten eine IGBT-Choppersteuerung, eine Matrix-Zielanzeige, eine neue Inneneinrichtung in gelben Farben und ein neues Fahrer-Bedienpult. Die Arbeiten an den ersten beiden nun als T5C5K bezeichneten Wagen wurde Ende November 2002 in der Budapester Hauptwerkstatt Fehér út abgeschlossen. Die ersten Probefahrten der T5C5K fanden am 23. November 2002 statt. Technische Daten
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