Eine Besonderheit stellen die 1970 - 1973 in die ägyptische Hauptstadt
Kairo gelieferten 200 Wagen des Typs K5AR dar. Sie wurden als
Zweirichtungs-Gelenkwagen mit Triebfahrzeugführerständen an beiden Enden
und mit drei Türen auf jeder Wagenseite konstruiert. Die Form des
Wagenkastens leitet sich vom Typ K2
ab. Die Wagen erhielten zwei Stromabnehmer über den äußeren
Drehgestellen. Die elektrische Ausrüstung war für den Betrieb im
subtropischen Klima geeignet, die Motorleistung wurde auf 44,5 kW
erhöht.
Doch bereits Anfang der 80er Jahre waren fast alle Wagen aufgrund der
ständigen Überlastung und des schlechten Erhaltungszustandes
ausgemustert. Nur wenige Fahrzeuge waren in einem desolaten Zustand noch
bis Mitte der 80er Jahre im Linieneinsatz.
Technische Daten
| Länge über Kupplungen: |
21600 mm |
| Wagenkastenlänge: |
20400 mm |
| Wagenkastenbreite: |
2500 mm |
| Wagenkastenhöhe: |
3050 mm |
| Abstand der Fahrgestellzapfen: |
2 * 6400 mm |
| Achsabstand der Fahrgestelle: |
1900 mm |
| Sitzplätze: |
56 |
| Stehplätze: |
92 |
| Motorentyp: |
TE 022 A |
| Gesamtleistung der Motoren: |
4 * 44,5 kW |
| Betriebsart: |
Zweirichtungs-Gelenktriebf |

Nach kurzer Zeit waren die K5AR in Kairo in einem schlechteren Zustand als
die alten Holzwagen. Der Triebwagen 3140 ist im Februar 1981 mit kaputten Türen,
ohne Scheinwerfer und ohne Liniensignal im Linienbetrieb.